Nach dem erfolgreichen Pokalauftakt am 17.08.2025 stand heute das Viertelfinale gegen den BSV Limbach-Oberfrohna an – ein echtes Highlight zum Abschluss der Winterferien.
Doch zunächst noch ein kurzer Blick zurück:
Das geplante Spitzenspiel gegen Fraureuth am 07.02.2026 musste leider kurzfristig abgesagt werden. Trotz aller Bemühungen der Grün-Weißen, den Termin am ersten Ferienwochenende möglich zu machen, kam es nicht zur Austragung. Ein Nachholtermin wird aktuell gesucht – das Duell wird also definitiv noch gespielt.
Ein „Brett“ im Pokal
Mit Limbach wurde den Mädels ein echtes Schwergewicht zugelost. Die Mannschaft spielt in der Regionalliga und zählt aktuell zu den sechs besten Teams in Sachsen. Klar war also: Das wird ein harter Handballnachmittag.
Und genau so traten die Gäste auch auf. Von Beginn an verteidigten sie hoch und körperbetont, setzten die Grün-Weißen früh unter Druck und machten deutlich, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten.
Doch Niederwiesa versteckte sich keineswegs. Trotz ungewohnter Intensität suchten die Mädels mutig ihre Lücken und hielten in der Abwehr stark dagegen. Nach fünf Minuten stand es 2:3 – ein absoluter Achtungserfolg.
In den folgenden zehn Minuten fehlte im Abschluss jedoch etwas das Glück. Die Limbacher Torhüterin zeigte starke Paraden, dazu kamen Pfosten und Latte. Die Gäste nutzten ihre Chancen clever und setzten sich nach 15 Minuten auf 3:10 ab.
Früher hätte sich die Mannschaft bei einem solchen Spielstand vielleicht hängen lassen. Doch dieser Teamgeist ist inzwischen gewachsen. Die Mädels hielten dagegen, verteidigten konzentriert, Anni parierte im Tor stark – und so ging es mit einem kämpferischen 5:11 in die Halbzeit.
Mutige zweite Halbzeit
Einmal tief durchatmen. Das Spiel kostete Kraft und Nerven.
Trainer Lutz fand in der Kabine die richtigen Worte – und die Mädels kamen mit neuen Mut und sogar einem Lächeln zurück aufs Feld.
Leicht wollten sie es den Limbacherinnen auf keinen Fall machen – erst recht nicht mit dem erklärten Ziel der Gäste, hier mit mindestens 20 Toren zu gewinnen.
In der zweiten Halbzeit sah man deutlich die Veränderung. Niederwiesa wurde mutiger. Ja, der Gegner spielt Regionalliga – aber auf dem Feld stand die „Pinke Power“ aus Niederwiesa.
Immer wieder gelang es, im Angriff nachzulegen. Fiel ein Tor für Limbach, antworteten die Grün-Weißen. Anni hielt mit wichtigen Paraden dagegen und brachte die Gästespielerinnen ein ums andere Mal zur Verzweiflung.
Nach einer weiteren Auszeit wurden Spielzüge besprochen – und direkt erfolgreich umgesetzt. Beeindruckend zu sehen, wie sich die Mannschaft auch gegen einen höherklassigen Gegner traut, ihr Spiel durchzuziehen und weiterzuentwickeln.
Am Ende stand ein 12:19 auf der Anzeigetafel. Besonders stark: In der zweiten Halbzeit erzielte Grün-Weiß sieben Tore und ließ nur acht Gegentreffer zu. Das zeigt, was mit etwas mehr Glück im Abschluss möglich gewesen wäre.
Die Tore verteilten sich wieder über die gesamte Mannschaft – ein Zeichen dafür, wie breit das Team inzwischen aufgestellt ist. Nur „Berta“ wartet weiterhin auf ihren ersten Treffer. Die Mädels und Fans drücken fest die Daumen, dass es im nächsten Spiel klappt.
Ida, Geburtstagskind der vergangenen Woche, belohnte sich mit starken vier Toren und ließ im Anschluss einen Kasten Limo für das Team springen – ein schöner Abschluss dieses intensiven Tages. 🥤💚
Mehr als nur eine Niederlage
Ja, das Spiel ging verloren.
Aber es war eine wertvolle Erfahrung – und der Beweis, dass Grün-Weiß auch mit Teams aus einer höheren Liga mithalten kann. Das sollte Mut und Selbstvertrauen für die Liga geben.
Dort geht es kommende Woche direkt weiter:
Mit Weißenborn kommt der direkte Verfolger nach Niederwiesa. Die Mädels wollen hier wieder angreifen und wichtige Punkte sichern.
📅 28.02.2026
🕑 14:15 Uhr
Kommt vorbei und feuert die Mädels lautstark an! 💚🤾♀️