Heute stand das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Plauen an. Allen war klar: Das wird keine leichte Aufgabe. Bereits das Hinspiel war von viel Einsatz, Härte und Diskussionen geprägt – und auch diesmal lag von Beginn an eine besondere Atmosphäre in der Luft.
Volle Halle, laute Kulisse
Die Halle in Niederwiesa war bestens gefüllt.
Neben zahlreichen Fans aus Plauen sorgten auch viele Eltern, Großeltern und Unterstützer der Grün-Weißen für eine starke Kulisse. Sogar aus Thüringen waren Großeltern angereist – ein beeindruckendes Zeichen für den Zusammenhalt rund um die Mannschaft. 💚
Von der ersten Minute an war die Stimmung laut und intensiv. Die mitgereisten Gästefans sorgten mit Trommeln für ordentlich Lärm, sodass das Spiel zwischenzeitlich sogar unterbrochen werden musste. Die Schiedsrichter mussten mehrfach eingreifen und für Ruhe sorgen.
Gerade im Jugendbereich stellt sich dabei die Frage:
Muss das wirklich sein?
Erste Halbzeit – Spiel auf Augenhöhe
Trotz der unruhigen Anfangsphase zeigten die Grün-Weißen eine starke Leistung.
In der Abwehr standen sie kompakt und ließen nur wenig zu. Im Angriff fehlte jedoch zunächst das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.
Nach 13 Minuten stand es 3:3 – ein klares Zeichen: Hier begegnen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Plauenerinnen etwas besser ins Spiel und kamen vor allem über Würfe aus der zweiten Reihe zum Erfolg. Doch Niederwiesa hielt dagegen, kämpfte sich immer wieder heran und belohnte sich mit einem verdienten 9:9 zur Halbzeit.
Zweite Halbzeit – Kampf, Aufholjagd und kleine Unterschiede
Nach dem Seitenwechsel erwischte Plauen den besseren Start und setzte sich schnell mit drei Toren ab. Die Grün-Weißen scheiterten zunächst an der starken gegnerischen Torhüterin und der intensiven Abwehrarbeit.
Die Gäste stellten sich dabei immer besser auf das Spiel der Niederwiesaer ein und nahmen insbesondere Ida konsequent aus dem Spiel, sodass sie kaum zur Entfaltung kam. Doch genau hier zeigte sich die Stärke der Grün-Weißen:
Andere Spielerinnen übernahmen Verantwortung und trugen die Mannschaft gemeinsam.
So ließ die Antwort nicht lange auf sich warten:
Lisbeth und Luise verkürzten mit wichtigen Treffern, die Abwehr stand wieder stabil – und im Tor hielt Anni ihre Mannschaft mit starken Paraden im Spiel.
Ausgleich – alles wieder offen!
Noch 13 Minuten zu spielen. Spannung pur.
Doch in dieser entscheidenden Phase hatte Plauen das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Würfe aus der zweiten Reihe fanden – oft über Latte oder Pfosten – den Weg ins Tor. Für Anni kaum zu halten.
Trotz starker Defensivarbeit setzten sich die Gäste wieder leicht ab.
Letzte Minuten – alles gegeben
Trainerseitig wurde nochmals umgestellt. Anna wechselte auf die Außenposition und konnte mit schönen Aktionen und zwei weiteren Treffern wichtige Impulse setzen.
Doch in den letzten Minuten blieb das Glück weiterhin auf Seiten der Gäste. Während Plauen seine Chancen nutzte, scheiterten die Grün-Weißen mehrfach an der Torhüterin.
Am Ende stand ein 15:19 auf der Anzeigetafel.
Mehr als ein Ergebnis
Trotz der Niederlage wurden die Mädels von ihren Fans gefeiert – und das völlig zu Recht.
Sie haben gekämpft, sich nie aufgegeben und vor allem als echte Mannschaft zusammengestanden.
Zwar konnten die Grün-Weißen die beiden stärksten Plauener Angreiferinnen (jeweils 8 Tore) nicht vollständig stoppen, doch was in Niederwiesa wächst, ist etwas anderes – und vielleicht noch wertvoller:
👉 Teamgeist. Zusammenhalt. Herzblut.
Darauf können Spielerinnen, Trainerteam und Fans absolut stolz sein.
Ausblick
Jetzt heißt es erstmal: Osterpause genießen und Kraft tanken 🐣💚
Danach wartet direkt das nächste Highlight-Wochenende:
- Auswärtsspiel in Zwickau
- und direkt am nächsten Tag das Nachholspiel beim Tabellenzweiten Fraureuth
Zwei echte Kracher – und die Grün-Weißen werden alles geben, um sich dort wieder zu belohnen.
💗 Dieses Team ist noch lange nicht am Ende. 💗