Es gibt Spiele, die sind wichtig.
Und es gibt Spiele, die bleiben.
Das letzte Spiel dieser Saison gehörte ganz klar zur zweiten Kategorie.
Nach dem emotionalen Sieg in Fraureuth in der vergangenen Woche hatten sich die Grün-Weißen Mädels den zweiten Tabellenplatz erkämpft – und genau diesen wollten sie nun vor heimischer Kulisse verteidigen. Mit dem Burgstädter HC war dabei ein Gegner zu Gast, der zuletzt starke Leistungen gezeigt hatte und keinesfalls unterschätzt werden durfte.
Doch schon lange vor dem Anpfiff war spürbar, dass es heute um mehr geht als nur zwei Punkte.
Eine Halle voller Stolz und Vorfreude
Die Sporthalle in Niederwiesa füllte sich immer weiter. Eltern, Großeltern, Freunde, Unterstützer – sie alle wollten diesen Moment gemeinsam erleben. Selbst Bürgermeister Raik Schubert und Frank Heinitz als Vereinsvorstand waren vor Ort, um zu sehen, wie diese besondere Mannschaft ihre Saison abschließt.
Mit viel Herz hatten die Eltern zusätzlich einen kleinen Imbiss mit Kaffee und Kuchen organisiert – nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch, um die Gemeinschaft weiter zu stärken.
Es war einer dieser Nachmittage, an denen man merkt:
👉 Hier ist etwas gewachsen.
Ein Spiel, das erst seinen Rhythmus finden musste
Als um 14:30 Uhr der Anpfiff ertönte, war die Spannung auf und neben dem Feld deutlich zu spüren. Burgstädt erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, während die Grün-Weißen zunächst etwas vorsichtig agierten.
Vielleicht war es der Respekt vor der Aufgabe, vielleicht die Bedeutung des Spiels – doch es dauerte bis zur siebten Minute, ehe Niederwiesa erstmals in Führung gehen konnte.
Und ab diesem Moment veränderte sich etwas.
Mit jeder gelungenen Aktion, mit jeder Parade, mit jedem Tor wuchs das Selbstvertrauen. Die Mädels fanden immer besser ins Spiel, kombinierten sicherer und nutzten ihre Chancen konsequenter. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung von den Rängen setzten sie sich Schritt für Schritt ab und gingen mit einer verdienten 9:3-Führung in die Halbzeitpause.
Kontrolle, Konsequenz und eine überragende Torhüterin
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Beide Mannschaften standen defensiv stabil, doch die Grün-Weißen waren im Angriff entschlossener und klarer in ihren Aktionen.
Was hinten durchkam, war dann meist eine sichere Beute für Anni im Tor, die mit starken Paraden – darunter gleich drei gehaltene Siebenmeter – einen entscheidenden Anteil daran hatte, dass Burgstädt nie wirklich zurück ins Spiel fand.
Es war vielleicht kein Spiel voller spektakulärer Einzelaktionen oder wilder Torserien. Aber es war ein Spiel, das zeigte, wie sehr diese Mannschaft gewachsen ist:
👉 ruhig, konzentriert, geschlossen.
Mit jeder Minute wurde klarer:
Heute lassen sich die Mädels diesen Erfolg nicht mehr nehmen.
Der Moment, auf den alle gewartet haben
Als beim Stand von 18:10 schließlich der Schlusspfiff ertönte, gab es kein Halten mehr.
Die Halle verwandelte sich in ein Meer aus Jubel, Applaus und Emotionen. Spielerinnen, Fans, Eltern – alle feierten gemeinsam diesen Moment.
Denn was hier erreicht wurde, ist alles andere als selbstverständlich:
👉 Platz 2 in der Regionsoberliga Westsachsen.
👉 In der ersten Saison dieser Mannschaft.
Ein Erfolg, der noch vor wenigen Monaten kaum vorstellbar war.
Ein Nachmittag voller besonderer Momente
Doch dieser Tag hatte noch mehr zu bieten als „nur“ einen Sieg.
Fast schon wie aus dem Nichts erschien die Spielwartin – mit den Silbermedaillen im Gepäck. Die Freude in den Gesichtern der Mädels, als sie ihre Auszeichnungen entgegennehmen durften, war kaum in Worte zu fassen.
Auch der Vereinsvorstand, Frank Heinitz, ließ es sich nicht nehmen, Mannschaft und Trainerteam persönlich zu würdigen. Und als Bürgermeister Raik Schubert schließlich den Pokal überreichte, wurde endgültig klar, welche Bedeutung dieser Erfolg für den Verein und den Ort hat.
Denn hinter diesem Team steckt mehr als nur Training und Spiele.
Es ist das Ergebnis von Engagement, Leidenschaft und dem Mut, nach über 60 Jahren wieder eine Mädchenmannschaft aufzubauen – und sie direkt in ihrer ersten Saison so erfolgreich zu machen.
Mehr als ein Team – eine Familie
Nach dem offiziellen Teil zog es die Mädels dorthin, wo sie sich am wohlsten fühlen: zu ihren Fans auf die Tribüne.
Und auch dort wartete noch eine besondere Überraschung.
Erinnerungen wurden wach an das Hinspiel in Burgstädt, als Luise Geburtstag hatte und ein Ständchen bekam. Heute war es ihre Mama Claudia, die Geburtstag hatte – und natürlich ließ es sich die Mannschaft nicht nehmen, gemeinsam mit den Fans ein lautstarkes Geburtstagslied anzustimmen.
Ein Moment, der zeigt, was diese Mannschaft ausmacht:
👉 Zusammenhalt, Nähe und echte Freude miteinander.
Ein gemeinsamer Abschluss
Der Nachmittag klang so aus, wie er begonnen hatte – gemeinsam.
Mit Gruppenfotos, vielen Erinnerungsbildern, Gesprächen, Lachen und einem Stück Kuchen in der Hand.
Und während die Mädels ihren Erfolg feierten, wurde eines ganz besonders deutlich:
Dieser zweite Platz gehört nicht nur ihnen.
Er gehört auch den Eltern, die Woche für Woche unterstützen, fahren, organisieren.
Er gehört den Fans, die anfeuern, mitfiebern und hinter der Mannschaft stehen.
👉 Er gehört dieser ganzen Handballfamilie.
Und jetzt?
Die Saison ist vorbei – doch still wird es nicht.
Die Pinke Power hat noch einiges vor: Projekte, Events und neue Ideen warten bereits auf den Sommer.
Man darf gespannt sein, wie diese Reise weitergeht.
Ein Fazit, das bleibt
Am Ende dieser Saison steht nicht nur ein Tabellenplatz.
Es steht etwas viel Größeres:
👉 Eine Mannschaft, die zusammengewachsen ist
👉 Ein Team, das füreinander kämpft
👉 Eine Gemeinschaft, die trägt
Und vielleicht ist genau das der größte Erfolg von allen.
💗 Pinke Power – Zusammen sind wir unbesiegbar. 💗