Am Wochenende waren die Grün-Weißen Mädels auswärts bei der SG Raschau-Beierfeld gefordert. Mit einem starken 5. Tabellenplatz war klar: Das wird kein Selbstläufer.
Schon beim Aufwärmen wurde deutlich, dass hier Handball auf hohem Niveau gespielt wird. Ein Kader von 16 Spielerinnen stand unseren neun Grün-Weißen Girls (heute wieder in Pink) gegenüber – also klare Vorteile auf Seiten der Gastgeberinnen, zumindest was die Wechselmöglichkeiten anging.
Starker Start und vom Glück begleitete erste Halbzeit
Die Mädels starteten gut ins Spiel und erzielten direkt den ersten Treffer. Schritt für Schritt konnten sie sich absetzen – auch, weil die Gastgeberinnen mehrfach an Pfosten und Latte scheiterten.
Doch Raschau-Beierfeld blieb dran und verkürzte immer wieder. Nach zehn Minuten stand es 3:6, ehe die Heimmannschaft zur Auszeit bat.
Das Spiel war von Beginn an intensiv und kräftezehrend – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Doch die Grün-Weißen fanden immer besser in ihr Spiel, kombinierten sicher und erspielten sich bis zur Halbzeit eine verdiente 13:8-Führung.
Der Bruch – und der Ausgleich
Alles schien auf einen souveränen Sieg hinauszulaufen. Doch nach der Pause änderte sich das Bild komplett.
Beide Mannschaften stellten um – und das spielte zunächst den Gastgeberinnen in die Karten. Unsere Abwehr war kurzzeitig unsortiert, die körperlich starken Raschauerinnen nutzten ihre Größe und trafen aus der zweiten Reihe – teilweise unhaltbar, selbst für Torhüterin Anni.
Innerhalb von fünf Minuten fiel der Ausgleich: 13:13.
Das Spiel war wieder völlig offen – und die Halle bebte.
Timeout, Teamgeist & „Paddington“
Jetzt war das Trainerteam gefragt – Timeout!
Es wurde diskutiert, neu eingestellt und sogar das vergessene Maskottchen „Paddington“ strategisch neben dem Tor platziert 😉
Und auch die Fans waren da: Zwar in kleiner Zahl, aber mit maximalem Einsatz.
Mit lautstarker Unterstützung (Smartwatches zeigten später 108 dB!) peitschten sie die Mädels nach vorn.
Die Entscheidung – Abwehr als Bollwerk
Direkt nach der Auszeit antworteten die Grün-Weißen mit zwei schnellen Treffern. Gleichzeitig stand die Abwehr wieder wie eine Wand.
Gemeinsam, oft zu zweit oder zu dritt, stemmten sich die Mädels gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen.
Und dahinter: Anni – hellwach, mit starken Paraden genau zur richtigen Zeit.
Doch es blieb eng: Nach weiteren fünf Minuten stand es nur 15:16. Die Kräfte schwanden, während Raschau weiter fleißig wechselte.
Dann der nächste Rückschlag: 2-Minuten-Strafe gegen Johanna – in einer Phase, in der auch das Schiedsrichtergespann nicht unbedingt auf Seiten der Grün-Weißen schien.
Doch die Mannschaft blieb ruhig.
Laura sprang ein und machte ihre Sache super, das Team kämpfte weiter – und die Fans waren lautstark zur Stelle.
Mut, Wille – und der Sieg
Jetzt war er wieder da: der Mut.
Tor für Tor setzten sich die Grün-Weißen ab, während die Abwehr kaum noch etwas zuließ.
Eine letzte Auszeit, ein neuer Spielzug – und der saß! Ein echtes Highlight für die Fans.
Dann der Abpfiff.
Erleichterung. Jubel. Auswärtssieg.
Endstand: 18:24.
Waffeln & Emotionen
Direkt nach dem Spiel sorgte „Bertas“ Papa für die perfekte Belohnung und spendierte eine Runde Waffeln für alle.
Strahlende Gesichter, glückliche Mädels – so sieht ein gelungener Auswärtstag aus. 🧇💚
Ein echter Handball-Krimi – mit Happy End.
Ausblick
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht:
Schon am nächsten Samstag wartet der Tabellenführer aus Plauen in Niederwiesa.
Die Mädels wollen alles reinwerfen, um die Punkte zuhause zu behalten. Dafür heißt es jetzt:
👉 konzentriert trainieren
👉 von Beginn an hellwach sein
👉 als Team zusammenstehen
Denn eins ist klar:
„Erfolg ist kein Glück – sondern das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen.“
💗 Gemeinsam sind wir unbesiegbar! 💗
Und dafür brauchen die Mädels euch:
Kommt in die Halle, macht Stimmung – und vielleicht knacken wir ja gemeinsam die 108 dB! 🔥