Begeisternder Sport, viele Promis und großartige Schwarzwaldkulisse
Ein wunderschöner Sportplatz direkt an der Enz im Nordschwarzwald, perfektes Sportwetter, eine tolle Organisation und überall glückliche Gesichter - das sind die Eindrücke vom vorletzten Tourstopp der diesjährigen Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Bereits am Vormittag waren etwa 1.200 Kinder und Jugendliche aus neun angemeldeten Schulen zum Sportplatz Calmbach gekommen und sorgten dafür, dass die insgesamt 120 Helfer*innen und Prüfer*innen alle Hände voll zu tun hatten. Auch der Nachmittag war mit ca. 120 weiteren Teilnehmenden ein voller Erfolg.
Ausgelassene Kinder, glückliche Veranstalter, prominente Gäste und ein abwechslungsreiches Programm
Früh um 8.00 Uhr ging es los mit der sportlichen Betätigung: Nach einer kurzen Begrüßung durch DOSB-Moderator Andree Pfitzner und den lokalen Co-Moderator Wilhelm Schuurmann verteilten sich die Schüler*innen auf die einzelnen Stationen, um ihre persönliche Herausforderung anzunehmen und ihr Sportabzeichen abzulegen. Auch die beiden Maskottchen des KIBAZ (Kindersportabzeichen für Drei- bis Sechsjährige) Hoppel und Bürste waren früh aufgestanden, um die ganz Kleinen aus den fünf Kitas der Umgebung beim parallel angebotenen Mini-Sportabzeichen zu unterstützen. Bei der offiziellen Eröffnung des Sportabzeichen-Tages um 9.30 Uhr begrüßte Andree Pfitzner dann nicht nur die etwa 1.200 Mädchen und Jungen, sondern auch das Mitglied des Bundestages Klaus Mack, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte und als ehemaliger Bürgermeister begeistert war von der Atmosphäre bei seinem „Heimspiel”: „Wir haben hier über 80 Vereine in Bad Wildbad mit entsprechend viel ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen - und deren Engagement trägt eine Stadt wie unsere. Kinder und Jugendliche lernen in den Sportvereinen Werte wie Teamgeist und Rücksichtnahme - der Tourstopp heute bei uns zeigt das deutlich.” Sein ganz persönliches Engagement zeigt sich darin, dass Klaus Mack mit seiner ganzen Familie seit vielen Jahren beim Familiensportabzeichen mitmacht: Mindestens drei Familienmitglieder aus mindestens zwei Generationen legen dabei erfolgreich das Deutsche Sportabzeichen ab.
Als Vertreterin und Präsidiumsmitglied des DOSB war Kim Bui nach Bad Wildbad gekommen. Sie ist ehemalige erfolgreiche deutsche Leistungsturnerin sowie Mitglied und Athletenvertreterin im IOC, die die Interessen der Sportler*innen innerhalb der Olympischen Bewegung vertritt. Ihre Eindrücke: „Das ist einfach eine tolle Atmosphäre heute. Ich sehe nur motivierte Kids, darunter wirklich auch viele sportliche. Das ist klasse - aber wir brauchen noch so viel mehr Menschen, die Sport machen. Und dafür ist die Sportabzeichen-Tour des DOSB, für den ich ja heute hier bin, eine von vielen tollen Möglichkeiten: Das Deutsche Sportabzeichen ist für alle geeignet, jeder kann mitmachen, es geht um Gemeinsamkeit,
Freude und Spaß, und das unterstütze ich total gerne.”
Klara Bleyer ist Sportlerin des Monats Juni
Synchronschwimmerin Klara Bleyer ist von den Sporthilfe-geförderten Athlet*innen zur Sportlerin des Monats Juni gewählt worden. Die 21-Jährige gewann bei den Europameisterschaften in Portugal als erste deutsche Synchronschwimmerin überhaupt Gold in der Freien Kür des Solowettbewerbs. Diesen historischen Erfolg würdigten Deutschlands beste Sportler*innen nun bei der Wahl mit Platz eins.
Bei der von der Sporthilfe durchgeführten Wahl „Sportler/Sportlerin des Monats“ stimmen anders als etwa bei Medien- oder Publikumswahlen ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- sowie Spitzenathletinnen und -athleten ab und geben der Auszeichnung damit ihre ganz besondere Note. Zudem ist mit der Wahl eine Einladung zum Ball des Sports der Sporthilfe verbunden, der im kommenden Jahr am 21. Februar 2026 in der Frankfurter Festhalle stattfindet.
Klara Bleyer setzte sich bei der Wahl mit 38,3 Prozent der Stimmen gegen Judoka Anna Olek (36,5%) durch, die sich bei der WM im Juni in Ungarn in der Gewichtsklasse bis 78kg bis ins Finale gekämpft und damit die Silbermedaille gewonnen hatte. Auf Platz drei der Wahl wurde das Segler-Duo Simon Diesch & Anna Markfort (25,2%) gewählt, die in der olympischen 470er-Mixed-Klasse mit dem Gewinn der Silbermedaille in Polen ihren bisher größten gemeinsamen Erfolg feierten.
Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athletinnen und der Athlet von der Athletenkommission im DOSB, von SPORT1 und von der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.
DOSB-Präsidium beruft Otto Fricke zum Vorstandsvorsitzenden
Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes hat in seiner Sitzung am 29. Juni Otto Fricke (59) zum neuen Vorstandsvorsitzenden des DOSB berufen. Fricke wird sein Amt am 1. September antreten. Er folgt auf Torsten Burmester, mit dem sich der DOSB im November vergangenen Jahres auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatte, nachdem Burmesters Kandidatur für die Wahlen zum Oberbürgermeisteramt in Köln bekannt geworden war. Frickes Vertrag läuft zunächst für drei Jahre, mit der Option, um weitere zwei zu verlängern.
DOSB-Präsident Thomas Weikert erklärte anlässlich der Berufung: „In Otto Fricke gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit mit umfassenden politischen, strategischen und kommunikativen Kompetenzen. Als langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages verfügt er über ein hervorragendes politisches Netzwerk und genießt über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen. Gemeinsam wollen wir den organisierten Sport weiter stärken und die großen Herausforderungen der kommenden Jahre entschlossen angehen.“

