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Darja Varfolomeev ist „Sportlerin des Monats“ Mai 

Mit drei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Warna, Bulgarien, hat Darja Varfolomeev einmal mehr ihre Ausnahmestellung in der Rhythmischen Sportgymnastik unter Beweis gestellt. Nach ihrem Titelgewinn im Mehrkampf sicherte sich die Olympiasiegerin von Paris zusätzlich die Goldmedaillen mit dem Ball und dem Band. Für diese herausragenden Leistungen wählten die Sporthilfe-geförderten Athletinnen und Athleten Darja Varfolomeev mit 54 Prozent zur „Sportlerin des Monats“ Mai. 

Anders als bei Medien- oder Publikumswahlen entscheiden bei der Wahl zur Sportlerin bzw. zum Sportler des Monats ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenathletinnen und -athleten. Dadurch erhält die Auszeichnung ihre besondere sportliche Wertigkeit. Zu Beginn eines jeden Monats stellt die Sporthilfe den rund 4.000 geförderten Athletinnen und Athleten Kandidatinnen oder Kandidaten zur Wahl, die sich im Vormonat durch herausragende Leistungen empfohlen haben. Die Stimmabgabe erfolgt per Online-Voting. 

Hinter Darja Varfolomeev sichert sich Sportschützin Nele Stark (26,2 %) Rang zwei bei der Sporthilfe-Wahl. Die 20-Jährige überzeugte bei der Kleinkaliber-Europameisterschaft in Kroatien mit einem Weltrekord und Gold im Kleinkaliber-Dreistellungskampf. Gemeinsam mit Lisa Grub und Anna Janßen gewann sie zudem Mannschaftsgold. Den dritten Platz bei der Wahl belegt das deutsche Tischtennis-Nationalteam der Damen. Yuan Wan, Annett Kaufmann, Nina Mittelham, Ying Han und Sabine Winter (19,8 %) gewannen bei den Team-Weltmeisterschaften in London die Bronzemedaille. Nach nur einer Niederlage im Halbfinale gegen Japan belegte das deutsche Team den dritten Platz. 

Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athletinnen und Athleten von der Athletenkommission im DOSB, von SPORT1 und von der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.

Deutsche Sporthilfe

Radsport: Fünf Fakten, die du kennen solltest

1. Vielseitig wie kaum eine andere Sportart

Radsport ist weit mehr als Tour de France und Rennrad: Er vereint viele Disziplinen, vom Straßenradsport, Bahn und Mountainbike über BMX, Cyclocross und Gravel bis zu Hallenradsportarten wie Kunstradfahren, Radball oder Einradfahren. Besonders im Trend liegen aktuell Gravelbikes, die als Allrounder sowohl für Asphalt als auch für unbefestigte Wege geeignet sind. Auch Indoor-Cycling und Spinningkurse erfreuen sich in Sportvereinen großer Beliebtheit. Ob leistungsorientiert oder einfach zum Spaß: Radsport bietet für jede*n das passende Format.

Mehr zu den einzelnen Disziplinen findet ihr unter: https://www.germancycling.com/ 

2. Radfahren ist richtig gesund

Radfahren ist ein echtes Wundermittel für Körper und Geist. Schon 4,5 Kilometer täglich senken laut WHO-Studien das Risiko für Herzinfarkt um bis zu 50 %. Auch das Risiko für bestimmte Krebsarten sinkt durch regelmäßige Bewegung. Zusätzlich wirkt Radfahren wie ein Booster für das Gehirn: Es verbessert die Konzentrationsfähigkeit, kurbelt die Kreativität an und kann sogar depressive Symptome lindern. Und wer abnehmen oder in Form bleiben möchte: Eine Stunde Radfahren kann – je nach Tempo und Gelände – bis zu 600 Kalorien verbrennen. Dank des sogenannten „Afterburn-Effekts“ läuft der Stoffwechsel sogar noch nach dem Training weiter auf Hochtouren.

Gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Sporthochschule haben wir einen Trainingsplan für Anfänger*innen erstellt: 

Trainingsplan

3. Nachhaltig unterwegs

Radfahren ist nicht nur gesund, sondern auch klimafreundlich. Als emissionsfreies Verkehrsmittel reduziert es CO₂, Feinstaub und Lärm. Im Vergleich zum Auto können pro Kilometer rund 150 Gramm CO₂ eingespart werden. Im Alltag summiert sich das schnell. Gleichzeitig verbessert Radfahren die Luftqualität in Städten und sorgt für mehr Lebensqualität. Kurz gesagt: Wer aufs Rad steigt, schützt die Umwelt und trägt aktiv zu einer nachhaltigeren Mobilität bei.

4. Gemeinschaft auf zwei Rädern

Radsport ist ein Teamsport, obwohl man allein im Sattel sitzt. Im Verein, bei Ausfahrten oder Feierabendtouren entstehen schnell neue Kontakte. Studien zeigen: Gemeinsames Sporttreiben verbessert das seelische Wohlbefinden, senkt Stress und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl. Wer regelmäßig mit anderen unterwegs ist, bleibt motivierter und hat oft mehr Spaß am Training. Für Anfänger*innen gilt: Viele Vereine bieten Angebote für Einsteigerinnen oder gemischte Gruppen.

Auftakt der Sportabzeichen-Tour 2026 am 12. Juni

Seit nunmehr 22 Jahren ist sie im Frühsommer immer wieder deutlich zu spüren: die Vorfreude auf die ganz besondere Atmosphäre während der Tourstopps der Sportabzeichen Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Rund 1.200 Schüler*innen aus Hanau und Umgebung fiebern seit Wochen dem 12. Juni entgegen, wenn es um 8.30 Uhr auf der Sportanlage “An der Lindenau” endlich wieder losgeht.

Auch zwei großartige Sportler*innen zählen die Tage bis zum Tourstopp: Die Rekordmeisterin im Deutschen Kunstturnen, Elisabeth Seitz und der Rekordweltmeister im Bobsport, Francesco Friedrich kommen als Sportbotschafter*innen der Sparkassen Finanzgruppe ins Rhein-Main-Gebiet. Das Unternehmen ist Nationaler Förderer des Deutschen Sportabzeichens und macht Veranstaltungen wie die Sportabzeichen-Tour erst möglich.

Beide Sportler*innen freuen sich sehr auf die Mädchen und Jungen in Hanau. Auf dem Sportplatz geben sie wertvolle Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen und motivieren die Schüler*innen tatkräftig bei ihren sportlichen Herausforderungen.

Tolle Gäste und ein abwechslungsreiches Programm

Andree Pfitzner, Rundfunkprofi und dem deutschen Sportabzeichen seit zwölf Jahren als DOSB-Moderator eng verbunden, führt auf unterhaltsame Art durch den Sporttag und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Unterstützt wird er von Dominik Kuhn, dem Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hanau.

Als Ehrengäste haben unter anderen Claus Kaminsky, Oberbürgermeister von Hanau (ab 16.00 Uhr), Dr. Maximilian Bieri, Hanauer Bürgermeister sowie Michaela Röhrbein, DOSB Vorständin Sportentwicklung zugesagt – und natürlich Trimmy, das Maskottchen des DOSB.

Weitere sportliche Unterstützung gibt es ebenfalls: Auch Pia Wunderlich hat sich für den Sporttag angesagt. Pia Wunderlich ist erfolgreiche Ex-Fußball-Nationalspielerin und wurde 2003 mit der Frauen-Nationalmannschaft Weltmeisterin. Mit dem 1. FFC Frankfurt holte sie zwischen 1999 und 2008 insgesamt sechs Deutsche Meisterschaften, sieben DFB-Pokalsiege und gewann dreimal den UEFA-Cup.

Nach der Eröffnung des Sporttages und dem gemeinsamen Aufwärmen mit den Sportbotschafter*innen um 8.30 Uhr warten am Vormittag noch weitere besondere Aktivitäten: Um 9.00 Uhr gibt es für die anwesenden Sportler*innen und Ehrengäste einen Wettbewerb im Zielwurf mit “Knerrn” und “geele Riewe”. Gegen 11.30 Uhr findet eine Autogrammstunde mit den Sportler*innen statt.

Ab 12.30 Uhr haben dann alle Sportbegeisterten und die, die es noch werden möchten, die Chance, das Deutsche Sportabzeichen kostenfrei auszuprobieren oder direkt abzulegen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, das Anlegen eines eigenen Accounts auf www.sportabzeichen-digital.de aber von Vorteil. Wer den für das Deutsche Sportabzeichen notwendigen Nachweis der Schwimmfähigkeit erbringen möchte, kann das ebenfalls erledigen: im nahegelegenen Lindenau-Bad.

Von 14.00 bis 16.00 Uhr bekommen lokale und regionale Künstler*innen die Chance, sich auf einer „offenen Bühne“ zu präsentieren.

Um 16.00 Uhr steht noch ein besonderes Highlight auf dem Programm: das Fußballspiel „Hanau Allstars“ gegen eine inklusive Mannschaft des Behindertenwerks Main Kinzig – Anstoß durch den Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Bewegung macht Spaß!

Selbstverständlich kommt bei der Sportabzeichen-Tour auch der Spaß nicht zu kurz: Den ganzen Tag über laden Mitmachangebote wie die Reaktions- und die Wurfwand der Sparkassen-Finanzgruppe zur sportlichen Bewegung ein. Weitere Mitmachangebote wie Fußballdart, eine Hüpfburg, das Spielmobil „Augustinchen“, das „Paule-Schnupper Abzeichen“ des DFB für fußballbegeisterte Mädchen und Jungen ab sechs Jahren und einiges andere mehr sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt – inklusionsfördernde Schwerpunkte eingeschlossen.

Und für alle, die dabei Durst bekommen, hält die Wasserbar der Sparkasse eine Erfrischung bereit.

Für die Sportabzeichen-Tour 2026 stehen nach dem Auftakt in Hanau noch vier weitere Tourstopps auf dem Programm: Bereits am 19. Juni ist sie in Hildesheim in Niedersachsen zu Gast. Weiter geht es über Brandenburg an der Havel (Brandenburg) und Freiburg (Baden Württemberg) ins bayerische Kemnath, wo sie am 17. Juli ihr Finale erlebt.