#ThanksCoachDay: Acht Gründe, warum Trainer*innen unverzichtbar sind
Mehr als acht Millionen Menschen engagieren sich im organisierten Sport in Deutschland. Viele von ihnen übernehmen Verantwortung als Trainer*innen und Übungsleiter*innen. Rund 560.000 verfügen über eine gültige DOSB-Lizenz. Sie sorgen dafür, dass Sportangebote stattfinden, begleiten Menschen auf ihrem sportlichen Weg und leisten einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt, Bildung und Gesundheit in unserer Gesellschaft.
Trainer*innen waren schon immer mehr als reine Coaches. Sie motivieren, vermitteln Werte, fördern Talente und schaffen Gemeinschaft. Ohne sie wäre Sportdeutschland nicht denkbar.
Acht Gründe, warum Trainer*innen unverzichtbar sind
1. Sie machen Sport überhaupt erst möglich.
Trainer*innen und Übungsleiter*innen sind die Schlüsselpersonen im Vereinssport. Sie organisieren und gestalten Angebote für Millionen Menschen und begleiten Sportler*innen vom ersten Training bis in den Spitzensport.
2. Sie entdecken und fördern Talente.
Ob erste Bewegungserfahrungen oder internationale Erfolge: Der Grundstein für sportliche Entwicklung wird häufig von engagierten Trainer*innen gelegt.
3. Sie sind Vorbilder und Wegbegleiter.
Trainer*innen stärken Selbstvertrauen, vermitteln Orientierung und unterstützen die persönliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
4. Sie vermitteln Werte, die unsere Gesellschaft stärken.
Fair Play, Respekt, Verantwortung und Teamgeist werden im Sport erlebbar. Trainer*innen tragen diese Werte jeden Tag in die Vereine und darüber hinaus.
5. Sie leisten Bildungsarbeit.
Sportvereine sind wichtige Lernorte. Trainer*innen vermitteln Wissen, fördern soziale Kompetenzen und begleiten lebenslange Lernprozesse.
6. Sie fördern Gesundheit und Bewegung.
Mit ihrer fachlichen Kompetenz schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass Menschen sicher, gesund und mit Freude Sport treiben können.
7. Sie tragen das Vereinsleben.
Trainer*innen sind das Rückgrat der Sportvereine. Ohne ihr Engagement könnten viele Angebote nicht stattfinden und zahlreiche Vereine ihre wichtige gesellschaftliche Rolle nicht erfüllen.
8. Sie gestalten die Zukunft des Sports.
Wer Trainer*innen stärkt, investiert in den Nachwuchs, den Breiten- und Spitzensport sowie in den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.
Deshalb sagen wir am #ThanksCoachDay: Danke an alle Trainer*innen und Übungsleiter*innen für euren Einsatz, eure Zeit und eure Leidenschaft. Ihr bewegt Menschen und macht Sportdeutschland jeden Tag ein Stück stärker.
Berlin zieht Bewerbung um Ausrichtung der Spiele zurück
Die Entscheidung fiel zwar bereits am Mittwochnachmittag in einem Gespräch zwischen dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und dem Olympiabeauftragten Kaweh Niroomand. Am Donnerstagmorgen aber gab es dann offiziell Gewissheit: Berlin wird seine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Zeitraum 2036 bis 2044 zurückziehen. „Es ist ein trauriger Tag für Berlin, denn die Spiele wären eine Riesenchance für die Stadt und Ostdeutschland gewesen“, sagte Wegner auf einer Pressekonferenz.
Zur Begründung des Rückzugs sagte Niroomand, dass nicht die am Dienstag veröffentlichte Bepunktung in der Bewertungsmatrix, in der Berlin mit 74,64 Punkten hinter den Konkurrenten aus München (87,03) und KölnRheinRuhr (85,02) eingestuft worden war, den Ausschlag gegeben hat. „Wir haben nicht die politische Stabilität nachweisen können, die die Verbände sich von uns erwartet haben“, sagte er und kritisierte, dass Elif Eralp, stellv. Vorsitzende der Partei “Die Linke” in Berlin, die am vergangenen Sonntag die Wahl zum Abgeordnetenhaus als Spitzenkandidatin ihrer Partei gewonnen hatte, die Bewerbung „vom Tisch gewischt hat, ohne das Gespräch zu suchen, und ohne Respekt vor all denjenigen, die sich seit mehr als einem Jahr für unser Konzept engagiert haben.“
Nach Berlins Rückzug stehen den wahlberechtigten Delegierten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB an diesem Samstag im Kurhaus Baden-Baden noch die Konzepte Münchens und von KölnRheinRuhr zur Auswahl. Die 42 olympischen Fachverbände mit jeweils drei Stimmen, die zehn Mitglieder des DOSB-Präsidiums und acht Persönliche Mitglieder des DOSB stimmen über den deutschen Kandidaten für die Bewerbung um die Ausrichtung der Spiele im Zeitraum 2036 bis 2044 ab. Die Verkündung des Kandidaten wird von der ARD am Samstag von 13.45 Uhr an live übertragen. Das IOC plant die Vergabe der Spiele 2036 im Sommer 2029.
Olympische und Paralympische Spiele: Drei starke Konzepte für Deutschland
Die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) haben am kommenden Samstag im Kurhaus Baden-Baden die Wahl zwischen drei starken Konzepten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Zu diesem Ergebnis kommt die Evaluierungskommission des DOSB. Die Konzepte München (87,03 von 100 Punkten) und KölnRheinRuhr (85,02 Punkte) werden aufgrund ihrer Bewertung in den Kategorien „Sportfachliche & operative Eignung“ sowie „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ im Abschlussbericht als „sehr gut“, das Konzept Berlin+ (74,64 Punkte) als „gut“ eingestuft.
DOSB-Präsident Thomas Weikert, Vorsitzender der Evaluierungskommission, sagt: „Sportdeutschland kann stolz auf seine Bewerber sein. Uns liegen drei großartige Konzepte vor. Deutschland hat jetzt schon alles, um die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten. Im Namen des gesamten deutschen Sports und der Olympischen Bewegung danke ich den Bewerbern für ihren hervorragenden Einsatz. Wir sind überzeugt, dass mit dem Abschlussbericht eine fundierte Grundlage für die außerordentliche Mitgliederversammlung vorliegt.“
Entsprechend der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung 2025 hatte der DOSB gemeinsam mit den 42 olympischen Spitzenverbänden, dem Deutschen Behindertensportverband sowie den Arbeitsgruppen Vision & Legacy und Kosten & Finanzierung nach Einreichung der finalen Bewerbungskonzepte am 4. Juni und basierend auf dem am 27. Februar veröffentlichten Fragenkatalog die Konzepte in den Kategorien „Vision & Legacy“, „Kosten & Finanzierung“, „Sportfachliche & operative Eignung“, „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ sowie dem nicht bewertungsrelevanten Bereich „Infrastrukturelle Sonderprojekte“ analysiert und bewertet.



